Piercing und Kopfhörer
Kopfhörer gehören für viele zum Alltag – ob unterwegs, beim Sport oder im Büro. Mit einem frischen Ohrpiercing kann das jedoch problematisch sein. Druck, Reibung und Keime können die Heilung beeinträchtigen.
Warum Kopfhörer problematisch sein können
Vor allem bei frischen Ohr- und Knorpelpiercings entstehen durch Kopfhörer:
- Druck auf das Piercing
- Reibung durch Bewegung
- Wärmestau und Feuchtigkeit
- erhöhte Keimbelastung
Besonders empfindlich reagieren Helix-, Tragus-, Conch- oder Industrial-Piercings.
Verschiedene Kopfhörermodelle
Over-Ear-Kopfhörer
- können starken Druck auf das Ohr ausüben
- sind bei frischen Knorpelpiercings oft ungeeignet
- liegen direkt auf dem Ohr auf
- erhöhen das Risiko von Druckstellen
- können bei Tragus-, Daith- oder Conch-Piercings stören
- verursachen weniger Druck bei äusseren Helix-Piercings
Welche Variante besser geeignet ist, hängt stark von der Position deines Piercings ab.
Empfehlungen bei frischem Piercing
- In den ersten Wochen möglichst ganz auf Kopfhörer verzichten
- Falls nötig, nur kurzzeitig und ohne Druck tragen
- Kopfhörer regelmässig desinfizieren
- Bei Schmerzen oder Druckgefühl sofort pausieren
Nach vollständiger Heilung
Sobald das Piercing vollständig abgeheilt ist, sind Kopfhörer in der Regel kein Problem mehr. Dennoch sollte dauerhaft starker Druck vermieden werden, da er langfristig zu Irritationen führen kann.
Fazit
Kopfhörer und frische Piercings vertragen sich oft nicht gut. Weniger Druck und gute Hygiene unterstützen eine ruhige Heilung. Wenn du unsicher bist, welche Variante für dein Piercing geeignet ist, lohnt sich eine kurze Rückfrage im Piercingstudio.