Erlaubtes Piercingmaterial bei einer MRT-Untersuchung

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Welche Piercingmaterialien sind bei einer MRT-Untersuchung erlaubt?

Bei einer MRT-Untersuchung (englisch: MRI) wirken starke Magnetfelder auf den Körper. Deshalb dürfen keine magnetischen Materialien getragen werden. Als besonders geeignet gelten:

    • Titan (G23 / ASTM F-136)
      Nicht magnetisch, sehr gut verträglich und gilt als sehr sicher.

    • Kunststoff (Bioflex / Bioplast)
      Vollständig metallfrei und daher optimal geeignet für MRT-Untersuchungen.

    • Glas, Holz oder Stein
      Nicht magnetisch, sofern keine Metallbestandteile oder Beschichtungen vorhanden sind.

    NICHT geeignet sind:

    • Chirurgenstahl (enthält Eisenanteile und kann magnetisch reagieren)
    • vergoldete Materialien (Grundmaterial oft magnetisch)
    • unbekannte Metalllegierungen
    • Schmuck mit beweglichen Metallteilen oder Magnetverschlüssen

    Diese Materialien können:

    • vom Magnetfeld angezogen werden
    • sich erwärmen
    • Bildstörungen verursachen

    Wichtig zu wissen

      Im Zweifel vor der MRT-Untersuchung den Schmuck entfernen oder Rücksprache mit dem medizinischen Personal halten.

      Wer regelmässig medizinische Untersuchungen benötigt, sollte für solche Fälle einen passenden Kunststoff- oder Titan-Ersatzschmuck bereithalten.


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