Materialbescrhiebe

Als transparenter Kunststoff wird Acryl / Plexiglas häufig als Piercingschmuck verwendet. Durch seine glatte Oberfläche wird er gern als Plug oder Dehnungstab eingesetzt. Aber auch in Bauchnabelpiercings oder Zungenpiercing wird eine besondere Variante, welche im UV- bzw. Schwarzlicht leuchtet oft angetroffen. Allerdings hat Acryl / Plexiglas auch seine Schattenseiten, denn er neigt dazu Körperflüssigkeiten und Hautabsonderungen in winzigen Poren zu sammeln. Ganz wichtig ist deshalb eine regelmässige und gründliche Reinigung, da es ansonsten zu Gerüchen und Infektionen kommen kann. Auch sollte er nur in verheilte Piercingstellen eingesetzt werden und er kann nicht mit Dampfdruck gereinigt werden. Stärkere Belastung hält das Material nicht aus, hier kann es zersplittern.
 
Bioflex ist ein Kunststoff mit glatter Oberfläche. Es ist biegsam und passt sich gut den Körperkonturen an. Es kann leicht auf die gewünschte Länge gekürzt werden (z.B. Zungenpiercingstab). Um ein Gewinde zu schneiden gibt es einen Gewindeschneider aus Chirurgenstahl. Besonders hervorzuheben ist, dass Bioflex sehr hitzebeständig ist und sich damit auch sterilisieren lässt. Es ist biologisch sehr verträglich und nickelfrei, daher löst es keinerlei Allergien aus. Da Bioflex besonders hautschonend und vor allem zahnschonend ist, kann es als Bauchnabelpiercing, Zungenpiercing, Lippenpiercing, Brustpiercing, Augenbrauenpiercing oder als Intimpiercing verwendet werden

Wenn du in der Produktbeschreibung den Begriff Chirurgenstahl 316L liest, dann ist von einem Edelmetall die Rede, welches auch im medizinischen Bereich Anwendung findet - so zum Beispiel für die Fixierung von Knochen, als Knochenplatten, als Drähte, Klammern und sogar in Herzschrittmachern. Es ist also naheliegend, dass dieses Metall, welches sich ideal für den Einsatz in Wunden eignet, auch sehr häufig im Bereich der Piercings verwendet wird.

Piercings, die aus Chirurgenstahl 316L hergestellt werden, haben einen geringen Gehalt an Nickel, da das Material aus einer Eisenlegierung besteht und der Nickelanteil nicht freiliegend ist, sondern fest an die beigesetzten Metalle jener Legierung gebunden ist. Somit sind Schmuckstücke aus Chirurgenstahl 316L auch für Menschen geeignet, die empfindlich oder gar allergisch auf Nickel reagieren. Auch die Oberflächenbeschaffung von Chirurgenstahl 316L sorgt dafür, dass das Metall sich hervorragend für den Einsatz als Piercing eignet, denn die Oberfläche ist so gut wie keimfrei und lässt sich leicht reinigen und desinfizieren. Wir bei Star Piercing verwenden für unsere Piercings ausschliesslich sehr verträglichen und qualitativ hochwertigen Chirurgenstahl 316L – für deinen Komfort und deine Sicherheit!

Ein weiterer Pluspunkt für den Chirurgenstahl 316L im Einsatz als Piercing ist die Robustheit des Materials. So gehört das Metall zu den Edelstahlen und rostet deswegen auch bei langer Nutzung nicht. Auch läuft dieses Material nicht an, weswegen du es im Prinzip durchgehend und auch in der Dusche oder beim Schwimmen tragen kannst. Sollte dein Piercing aus Chirurgenstahl 316L mal seinen schönen Glanz verlieren, kannst du diesen mithilfe eines einfachen Poliertuches schnell und ohne viel Aufwand wieder herstellen.
 
Hartzinn ist ein glänzendes Metall, welches von den Kelten häufig verwendet wurde. Es wird heutzutage hauptsächlich zur Herstellung von Schmuck genutzt. Da es sehr weich ist, kann es nur legiert verwendet werden. Es ist biegbar und gut für z.B. Zehenringe geeignet. Es ist ein nickel- und allergiefreies Metall.

Da Holz ein leichters Material ist kommt es besonders häufig bei grösseren Steckern zum Einsatz. Es sitz hervoragend im Stichkanal und muss meist nicht extra, bespielsweise durch Gummiringe befestigt werden. Ein Vorteil, der gleichzeitig ein Nachteil ist, ist die Atmungsdurchlässigkeit der Haut durch das Holz, bedingt durch viele kleine Poren. Leider kann sich in diesem Talg ansammeln und undschöne Gerüche auslösen. Ein weitere Nachteil ist, dass Holz mit der Zeit austrocknen kann und dadurch seinen Glanz verliert sowie brüchig werden kann. Intensive Pflege mit Pflanzenöl kann dies verhindern. Selbstredend kann Holz nicht mit Dampfdruck Desinfiziert werden, hier kann es zu Rissen kommen und das Material spröde werden. Natürlich sind nicht alle Holzarten zum Einsatz als Piercingschmuck geeignet. Einige können allergische Reaktionen oder Hautirritationen auslösen. Hartholz hat sich als das zu bevorzugende Material erwiesen. Es quillt unter richtiger Behandlung nicht auf, nimmt nur wenig Körpersekret auf und bleibt lange gut erhalten. Ausserdem kann die Oberfläche sehr glatt geschliffen bzw. poliert werden.

Zirkonia ist eine Diamantimitation für Schmuck. Es handelt sich um künstlich hergestellte Einkristalle aus Zirconium(IV)-oxid, die in der kubischen Hochtemperaturphase stabilisiert wurden. Cubic Zirkonia (Fianit), auch als CZ abgekürzt, wurde erstmals um 1937 im Lebedew-Institut synthetisiert.

Horn ist ebefalls gut zur Herstellung von Piercingschmuck geeignet, es lässt sich leicht formen sind und die Oberfläche kann sehr glatt geschliffen werden kann. Es erlauben der Haut zu atmen und im Winter bleibt es länger warm als andere Materialien. Auch Horn kann austrocknen und einreissenund neigt bei seltener Reinigung zu stärkerer Bakterienbildung. Schlechte Qualiät erkennt man bei Piercingschmuck aus Horn an unsauber verarbeitete Stellen und Kratzer. Hier können sich Bakterien sammeln und Entzündungen auslösen

Titan wird viel heutzutage in der Medizin verwendet z.B. als Knochenfixierungsschrauben, aber auch im Schmuckbereich findet Titan immer mehr Liebhaber. In der Piercing -Szene kann das Metall Titan als Bauchnabelpiercing, Zungenpiercing, Lippenpiercing, Brustpiercing, Augenbrauenpiercing oder als Intimpiercing verwendet werden. Titan enthält nur sehr geringe Mengen an Nickel und wird vor allem Allergikern empfohlen. Titan erfüllt alle wichtigen Eigenschaften um als Piercingschmuck immer beliebter zu werden, denn es Glänzt wie Silber, es ist leichter als Chirurgenstahl und den Motiven und der Vielfalt des Schmuckes sind keine Grenzen gesetzt.

Sterlingsilber ist eine Legierung aus 92,5 % reinem Silber und 7,5 % anderen Metallen, normalerweise Kupfer. Der Feingehalt beträgt also 925/1000. Sterlingsliber ist nickelfrei. Der Name bezieht sich auf das britische Pfund Sterling, Sterlingsilber war das Münzmaterial der frühen englischen Silberpennies, der sogenannten "Sterlinge".